Wenn das bellen wieder lauter wird, weiß man, der Start steht kurz bevor. Die Hunde sind bereit für das Rennen und der Musher wartet konzentriert auf das finale Zeichen für den Start.

Dann weht ein Hauch von Alaska durch das Winterparadies Wallgau in der Alpenwelt Karwendel beim 26. Schlittenhunderennen.

Schlittenhunderennen Wallgau

 

Internationales Schlittenhunderennen

Am Wochenende war es soweit, das Internationale Schlittenhunderennen in Wallgau konnte stattfinden. Diesmal war der Schnee mehr als ausreichend für die Starts von Hunde und „Musher“ (Hundeführer). Stellenweise sogar zu warm für die Kälteliebhaber, die Huskys. So frühlingshaft – zur Freude der zahlreichen Zuschauer, das kurzfristig ein Kompromiss für einen Start gefunden werden musste. Denn eigentlich erlaubt das Reglement Starts bis zu 15 Grad. Obwohl das Thermometer nur 10 Grad anzeigte, einigte man sich, in Absprache mit dem Veranstalter und der Tierärztin, auf eine zweistündige Mittagspause.

Bei strahlendem Sonnenschein, blauen Himmel und glitzernden Schnee gaben die „Musher“ aber dann das Kommando „Go“ und die Hunde zogen los. Die Leinen spannten sich an und allesamt gaben Tempo und zogen an den Horizont des Karwendelgebirges.

 

Schlittenhunderennen Wallgau

Zwischen den Sibirian Huskys, sind auch andere Hunderassen beim Winterspektakel vertreten. Über 70 Gespanne, mit über 600 Hunden, gehen beim Schlittenhunderennen an den Start. Die Hunde erreichen zusammen mit ihrem Musher eine Geschwindigkeit mit bis zu 40 km/h.

Die längste Distanz beträgt 37 Kilometer durchs Obere Isartal bis zum Barmsee.

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Hier kommt jeder auf seine Kosten, ob alt ob jung, direkt am Start, beim Zieleinlauf, im Cateringbereich auf einer Bierbänken mit einem Getränk und Blick auf den Start, oder im „Musher“ Camp, das Alaska Feeling ist garantiert.

 

Plüschiger Kuschel“alarm“ im Stake Out

Ein Besuch im Stake Out – dem Musher Lager – ist eigentlich ein Muss. Viele Hunde und noch mehr Plüsch und Kuschelalarm, steht hier auf dem Programm. Und nebenbei kann man auch etwas hinter die Kulissen schauen, die Ankunft der Hunde nach dem Lauf beobachten bis hin zur Fütterung und der Ruhephase der tierischen und menschlichen Athleten. Und bei dem ein oder anderem Gespräch mit dem Musher,  kann man sich direkt ein paar Insights über den Sport und den Hunden geben lassen.

 

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Die Hunde haben ganz klar Spaß an der Sache, und bei einigen Gespannen geht es auch noch um Qualifikationspunkte für die Schlittenhunde-Weltmeisterschaft.

Entscheidend dabei ist nicht unbedingt die schnellsten Hunde und als Erster im Ziel zu sein, sondern auch, wer von den Schlittenhundegespanne gut miteinander harmoniert, eine gute Taktik hat und die Kurvenführung des Mushers spielt dabei ebenfalls eine große Rolle.

 

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Für Fotointeressierte & Fotografen

Die Bilder wurden mit einer Canon EOS 6D aufgenommen mit folgenden Objektiven: Canon EF 70-200 mm 1:2,8 L IS II USM und Canon EF 50mm/1:1,2 L USM.
Wer jetzt noch mehr über meine Ausrüstung erfahren möchte, der klickt sich einfach zu meinem Blogartikel rüber und kann dort alles im Detail nachlesen.


 

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