Einmal zum Mond und zurück ans Meer

Es ist erst 6 Uhr und mein heutiges Ziel, das „Pinnacles Desert“ nur noch 10 Minuten Autofahrt von meinem lauschigen Schlafplatz entfernt. Der Mond dominiert noch den Himmel aber die Sonne ist am Horizont schon zu erahnen.

Ich mache mir das Wasser für den Kaffee auf dem Gasofen heiß und für die Weiterfahrt bereit. Es geht heute zu den Pinnacles. Auch bekannt unter den Namen Pinnacles Desert. Noch eine zweite Tasse Kaffee für die Fahrt und los geht’s. Mittlerweile habe ich mich mit dem Wagen eingegroovt und habe, trotz mangels eines Cupholders eine Möglichkeit gefunden während der Fahrt eine Tasse Kaffee zu trinken. Ja ich gebe es zu – ich bin ein Kaffeejunkie.

Reiseblog AustralienWest AustralienWestern AustraliaEs sind nur noch wenige Kilometer zum Nambung Nationalpark, ein idyllischer Küstenstreifen nördlich von Perth und zu den berühmten Pinnacles, den Kalksteinsäulen.

Es wird auch schon langsam hell und die Sonne gewinnt an wärmende Stärke.Nambung National ParkAustralien Roadsign KänguruRoadsign Australien Emu

Pinnacles – ein Natur Phänomen

Um sieben erreiche ich mein Ziel – den Nambung Nationalpark. Die Hauptattraktion des Nationalsparks in West Australien sind die bis zu vier Meter hohen und verwitterten Kalksteinsäulen – die sogenannten „Pinnacles„. Das Pinnacle Desert nimmt einen kleinen Teil von etwa vier Quadratkilometer des Parks ein ist aber die Attraktion und genau für diese Gebilde auf der ganzen Welt bekannt.

Um diese Zeit bin ich die Erste und werde mit der aufgehenden Sonne begrüßt. Schnell mache ich mich auf den Weg ins Desert um diese mystische Stimmung aufzusaugen. Der Zeitpunkt ist perfekt und ich habe diesen grandiosen Augenblick für mich.

Nach nur wenigen Schritten erreiche ich auch schon die erste Plattform von der aus man schon mal einen ersten Blick über diese außergewöhnliche Landschaft werfen kann. So stelle ich mir den Mond vor. Genauso einsam und mit eigenartigen Gebilde auf der Oberfläche.

The Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung NationalparkThe Pinnacles im Nambung Nationalpark

Mit einem eigens angelegten Weg, kann man mit dem Auto eine kleine Runde auf Entdeckungstour gehen.

Zu Fuß erkundige ich diese Landschaft und Kalksteingebilde. Der Mond verschwindet langsam und die Sonne steigt mehr und mehr am Himmel auf.

Allerdings genießen und entdecken geht zu Fuß am besten und zudem hat man die Chance auf einen ihrer tierischen Bewohner zu treffen.

The Pinnacles im Nambung NationalparkPinnaclesPinnaclesPinnacles AustralienPinnacles AustralienPinnacles AustralienPinnacles AustralienPinnacles AustralienPinnacles AustralienPinnacles AustralienPinnacles AustralienNach zwei Stunden Entdeckungstour, hier zwischen den Pinnacles, mache ich mich langsam auf den Rückweg zum Auto. Die Sonne steht mittlerweile schon hoch am Himmel und scheint kräftigt. Es scheint wieder ein sehr heißer Tag zu werden.

Kurz lasse ich meine Gedanken schweifen. Über das was man hier sieht, wie es riecht und wie es sich anfühlt. Wie passend wäre es, jetzt mit dem Blick auf diese außergewöhnliche Landschaft, ein Känguru zu sehen. Meinem Gedanke setze ich ein Ende und blicke auf einen der tierischen Mitbewohner.

Findest Du es?

Kommentiere ganz einfach bis Mittwoch, 26. Juni 2019 bis MItternacht unter diesen Blogbeitrag Deine Lösung. Zu gewinnen gibt es aber weder Koala noch einen mitigebrachtes Känguru, sondern eine kleine Überraschung.

Der Gewinner wird per Zufall ermittelt.
Pinnacles Australien

Kurz nach neun bin ich zurück am Parkplatz. Mittlerweile kommen die ersten Besucher. Es scheint heute einen großen Andrang zu geben. Gut, das ich das tolle Licht und die Zeit, für diesen stimmungsvollen Ort für mich alleine hatte.

Für mich geht es jetzt weiter.

Mehr Infos findest Du hier. Der offiziellen Website der Australischen Nationalpark Verwaltung.

Jurien Bay

Mein Weg nach Norden führt zum 9 km langen Strandabschnitt – dem Jurien Bay. Jurien Bay liegt 222 km an der Nordküste von Perth in Western Australia.

Nachdem mein Tag schon früh begonnen hatte und ich meine erste Sightseeing Tour beendet habe, wird es nun Zeit für ein Frühstück. Es gibt, wie jeden Morgen, eine Schüssel Haferflocken mit Obst und Soja Milch. Und was gibt es schöneres, als am Strand zu sitzen, den Wellen zu lauschen und sein Frühstück zu genießen. Ach könnte doch nur jeder Morgen so sein!

Komm mit, ich nehme Dich auf meinen anschließenden Strandsparziergang mit!
Jurien Bay Changing HutJurien BayJurien BayJurien Bay Changing HutJurien BayJurien BayJurien Bay

Zurück auf die Straße Australiens

Auf der Wellblech Straße geht es nun weiter und in der Ferne leuchtet ein weißer Sand. Als ich ihn erreichte, wollte ich sehen was man von oben aus entdecken kann. Aber der Sand war heiß und zu schwer, um den Sandberg zu erklimmen.

Na gut, ich bestaune noch etwas das Outback und den verwehten Sand und setze meine Fahrt fort.Western Australia

Leaning Tree

Meine Weiterfahrt führt auf den Brand Highway und ich befinde mich zwischen Geraldton und Greenough. Da hätte ihn beinahe verpasst – den Leaning Tree:

„I am Wirnda Ngadara the leaning tree
I have grown this way from too much breeze
My twisted trunk bowed down to sears and pay respect to my Mother Earth
Stand here awhile and look at me
I am Wirnda Ngadara the leaning tree“

by Nola Gregory

Bei dem Baum handelt es sich um eines der vielen Eukalyptus Arten hier in Australien. Es ist der sogenannte River Gum (Eucalyptus camaldulensis) und in West Australien eine gängige Art. Charakteristisch wachsen diese Bäume aufgrund des starken Windes in die Windrichtung und neigen sich somit den Boden zu.

Die Aborigines nennen diese Baumart auch Wirnda Ngadara.Leaning Tree, Australia, Wirnda NgadaraLeaning Tree Australia

Pink Lake

Ein Mädchentraum. Alles rosa. Zumindest der See.

Der Pink Lake, ein Salzsee, trägt seinen Namen zurecht. Die Grünalge Dunaliella salina, das hohe Salzgehalt, viel Licht, akkumuliert die Alge β-Carotin. Die Alge lagert das Carotin sein. Je mehr Algen im See leben, desto mehr erhält er seine typische Farbe, der von den Farbtönen, orange, rot bis pink reicht und so den See in die Farbe taucht. Zusätzlich lebt noch ein weiteres Bakterium darin – das Halobacterium cutirubrum. Dieses rosafarbene Bakterium wächst innerhalb der Salzkruste am Boden des Sees und verleiht zusätzlich die pinke Farbe.

Die beiden Mikroorganismen ergeben eine Synergie und sorgen so für den Farbtupfer im australischen Outback.

Auf der offiziellen Website gibt es weiterführende Informationen rund um den Pink Lake.

Pink Lake, Western AustraliaPink Lake, West Australien Pink Lake, Australien

 

 

 

 

 

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